Ernährung
Säurehaltige Lebensmittel und Getränke werden heute häufiger konsumiert. Diese veränderten Ernährungs- und Trinkgewohnheiten greifen den Zahnschmelz an und fördern so seinen Abbau.
Kostenlose Lieferung ab 25 €
Ursachen für Zahnschmelzabbau & wie Sie Zahnschmelz reparieren können
Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper. Er schützt die Zähne vor äußeren Reizen und muss einiges aushalten: Essen, Trinken, Kauen oder andere äußere Einflüsse wie beispielsweise Zähneknirschen stellen eine tägliche Belastung dar. Im Laufe der Zeit nutzt er sich daher ab. Ist der Zahnschmelz beschädigt, hat das oft schmerzhafte Konsequenzen.
Hier erfahren Sie, wie Sie Zahnschmelzabbau erkennen und welche Zahnpasta Zahnschmelz schützen und sogar kleine Defekte reparieren kann.
Zahnschmelz bildet die äußerste Schicht unserer Zähne und ist von entscheidender Bedeutung für die Zahngesundheit. Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:
Äußerste Schicht des sichtbaren Zahnteils
Dicke von ca. 1,5 bis 3 Millimeter bei Erwachsenen
Zusammensetzung aus ca. 97 % Hydroxylapatit
Hauptbestandteile Calcium und Phosphor
Härteste Substanz im menschlichen Körper
Schmerzunempfindlich, da nicht durchblutet
Da Zahnschmelz nicht aus lebenden Zellen besteht, kann er nicht vom Körper nachgebildet werden!
Haben Sie beim Genuss von kalten Getränken oder heißem Kaffee schon einmal einen plötzlichen, stechenden Schmerz verspürt? Oder sind Ihre Zähne im Laufe der Zeit matter und gelblicher geworden? Solche Anzeichen können auf einen Abbau des Zahnschmelzes hindeuten.
Da dieser Prozess schleichend verläuft, bemerken viele Menschen die Veränderungen zunächst nicht. Doch je früher Sie die Symptome erkennen, desto besser können Sie gegensteuern. Die häufigsten Anzeichen für Zahnschmelzabbau sind:
Zahnschmelz unterliegt einerseits einem natürlichen Verschleiß und nutzt sich nach und nach ab, z. B durch Kauen von Nahrung. Allerdings ist dies ein sehr langwieriger Prozess.
Andererseits gibt es auch zusätzliche Faktoren, die den Zahnschmelzabbau fördern und dadurch zur vorzeitigen Abnutzung beitragen können:
So hart unser Zahnschmelz auch ist – Säuren weichen ihn auf und machen ihn porös. Die Folge: Bakterien haften leichter an und das Kariesrisiko steigt.
Lebensmittel mit einem pH-Wert unter 4,5 können die Demineralisation der Zähne fördern. Dazu gehören:
Ein kompletter Verzicht ist jedoch nicht nötig – diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung.
Anders als Haare und Fingernägel, die ein Leben lang nachwachsen, regeneriert sich Zahnschmelz nicht von selbst. Zahlreiche Studien bestätigen, dass der noch vorhandene Schmelz durch Zahnpflegeprodukte mit biomimetischem Hydroxylapatit – auch bekannt als künstlicher Zahnschmelz – wirksam gestärkt wird und mikrofeine Defekte repariert werden.
Hydroxylapatit wird im Labor hergestellt und weist ähnliche Eigenschaften auf wie die Grundbausteine des natürlichen Zahnschmelzes. Durch die hohe Übereinstimmung mit der natürlichen Zahnschmelzstruktur verbindet sich der künstliche Zahnschmelz (Hydroxylapatit) mit der Zahnoberfläche. Die Zähne fühlen sich sofort glatter an.
Referentin Unternehmenskommunikation
Karoline Bauch ist Expertin für Wissenschaftskommunikation mit Fokus auf den Unternehmensbereich Oral Care und redaktionelle Ansprechpartnerin für alle Themen rund um Zahnmedizin, Mundgesundheit und Prävention.