Unsere Forschung am Zahn der Zeit
Bioniq® ist anders, denn Dr. Wolff ist anders. Und unsere Forschung auch. Wir verkaufen nicht nur Zahnpflege-Produkte mit studienbelegter Wirkung, sondern sorgen aktiv selbst dafür, dass sich die Forschung in der Zahngesundheit weiterentwickelt. Unser Fokus liegt dabei auf dem Wirkstoff Hydroxylapatit.
Forschung : Forschung von Innovationen mit einzigartigem Wirkstoff
Unsere Zähne sind ständig zahlreichen Angriffen ausgesetzt, z. B. durch säurehaltige Getränke und Speisen. Hinzu kommen die täglichen Belastungen durch Kauen, Zähneputzen und Säuren. Infolgedessen entstehen mikroskopisch kleine Defekte und der Zahnschmelz wird immer dünner.
Derartige Zahndefekte sind mittlerweile weit verbreitet. Um häufigen Folgen wie Schmerzen, Verfärbungen und teuren Zahnbehandlungen zuvorzukommen, sind weitere Forschung und innovative Zahnpflegeprodukte notwendig.
Innovativ und überall vernetzt
Seit der Dr. Wolff-Unternehmensgründung vor über 100 Jahren hat Forschung für uns eine zentrale Bedeutung. Innovationen für die Zahnpflege erfolgt „Made in Germany“ im Unternehmen in Bielefeld und mit anerkannten Zahnmedizinern und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt.
Eigene Forschung – in eigenen Laboren am Hauptstandort Bielefeld
Gemeinsame Forschung – mit unabhängigen Instituten, Universitätskliniken und Zahnarztpraxen
Unterstützung von Forschung – im Kleinen und Großen, national und international
Forschungspartner : Wir forschen mit vielen deutschen Institutionen …
In vitro-Studie zeigt: HAP remineralisiert Dentin und Zahnschmelz (2011)
Bereits 2011 konnten wir mit der Charité Berlin zeigen, dass HAP Dentin und Zahnschmelz besser als Fluorid remineralisiert. In dieser In-vitro-Studie wurden die Auswirkungen von Hydroxylapatit-Zahnpasten auf die Remineralisierung von Rinderschmelz- und Dentinunterflächenläsionen untersucht.
Im Ergebnis zeigten Zahnpasten mit Hydroxylapatit im Vergleich zu Aminfluorid-Zahnpasten mit eine höhere Remineralisierungswirkung, und für den Zahnschmelz wurden vergleichbare Trends festgestellt.
Details der Studie lesen: Enamel and dentine remineralization by nano-hydroxyapatite toothpastes - ScienceDirect
Hydroxylapatit lagert sich auf der Zahnoberfläche an
Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut konnten wir zeigen, dass sich Hydroxylapatit auf der Zahnoberfläche anlagert und eine Schutzschicht bildet, die es Bakterien und Säuren erschwert, den natürlichen Zahnschmelz anzugreifen.
Die Untersuchung wurde in vitro durchgeführt: Zahnschmelzplättchen von Rinderzähnen wurde in wässrige Lösungen von 1, 5 und 10 % Konzentration Hydroxylapatit-Partikeln getaucht. Der Bedeckungsgrad wurde dann per Rasterelektronenmikroskop gemessen und quantifiziert: Bereits nach einmaligem Eintauchen waren die Proben deutlich sichtbar bedeckt. Bei 10 %-igen Hydroxylapatit-Dispersion nach kurzer Zeit mehr als ein Drittel der Oberfläche mit der Schutzschicht bedeckt.
Details der Studie lesen: Quantitative affinity parameters of synthetic hydroxyapatite and enamel surfaces in vitro | Bioinspired, Biomimetic and Nanobiomaterials | Emerald Publishing
Hydroxylapatit kann Zähne nach einmaliger Anwendung aufhellen
Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut haben wir die Fragestellung erörtert, ob Hydroxylapatit die Zähne bereits nach einmaliger Anwendung aufhellen kann.
Dafür wurde ein Gel mit Hydroxylapatit auf Zähne in vitro aufgetragen. Als Vergleichsgruppe diente eine phosphathaltige „Whitening“-Mundspülung, als Negativkontrolle Wasser. Im Anschluss an die nach Herstellerangabe durchgeführter Anwendung wurden die Zähne abgespült, getrocknet und per Kamera auf veränderte Farbe und Helligkeit untersucht.
Im Ergebnis zeigte die Gruppe mit Hydroxylapatit zeigte eine signifikante Aufhellung im Vergleich zu vorher und auch im Vergleich mit den beiden anderen Gruppen. Hydroxylapatit schont den Zahn, lagert sich sogar als Schutzschicht an und hellt somit die Zähne auf.
Details der Studie lesen: Thieme E-Journals - European Journal of Dentistry / Abstract
… und Partnern auf der ganzen Welt
Auf dem neusten Stand der Wissenschaft
Die Nutzung von Hydroxylapatit ist deutlich verbreiteter als nur in Deutschland. Bereits seit Jahrzehnten wird Hydroxylapatit auch in anderen Ländern wie z.B. Japan eingesetzt. Deshalb gibt es weltweit viele spannende Möglichkeiten, mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten, die wir dankend ergreifen. Hier eine Auswahl:
Engagement : Überzeugende Pionierarbeit
Wir haben uns ein klares Ziel gesetzt: dass alle von Hydroxylapatit und seinen Vorteilen in der Zahnpflege erfahren.
Dafür forschen und publizieren wir regelmäßig in renommierten Wissenschaftsjournalen und präsentieren uns auf Leitmessen der Dentalbranche, z.B. bei internationalen Tagungen der IADR (International Association for Dental Research) sowie auf der internationalen Dental-Schau in Köln oder der IDEM in Singapur.
Fundiert bis ins kleinste Detail
2021 haben unsere Forscher einen „Atlas der Feinstruktur unserer Zähne“ veröffentlicht, der den Feinbau der Zähne anhand zahlreicher rasterelektronenmikroskopischer (REM) Aufnahmen zeigt.
Der Bildband umfasst Kapitel mit REM-Aufnahmen von Zahnschmelz und Dentin von bleibenden Zähnen, einschließlich der Auswirkungen von Karies und Erosion.
Die hohe Vergrößerung der Aufnahmen ermöglicht es, sogar einzelne Hydroxylapatit-Kristallite des Zahnschmelzes sichtbar zu machen.
Produkte : Zahnpflege mit Hydroxylapatit
Bioniq setzt in allen Produkten auf den innovativen Wirkstoff Hydroxylapatit, auch „künstlicher Zahnschmelz“ genannt.
Wirkstoff : Die Vorteile von Hydroxylapatit
Unser Körper kann abgenutzten Zahnschmelz nicht selbst wiederherstellen. Der Wissenschaft ist es nach dem Prinzip der Bionik gelungen, künstlichen Zahnschmelz, der dem menschlichen sehr ähnlich ist, nachzubilden.
Forschungsergebnisse : Hydroxylapatit Studiendatenbank
Studien zum Wirkstoff Hydroxylapatit
Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen bestätigen die Wirkung von Hydroxylapatit in der Zahnpflege. Hier können sich wissenschaftlich Interessierte einen Überblick verschaffen und finden weiterführende Informationen zu aktuellen Forschungsergebnissen.
Quellen
- Limeback, H., Meyer, F., Enax, J. (2023): Tooth Whitening with Hydroxyapatite: A Systematic Review, Dent J, 12; 11(2):50.
- Hüttemann, R. W., Dönges, H. (1987): Treatment of dentine hypersensitivity with hydroxylapatite, Dtsch Zahnarztl Z, 42(5):86-8.
- Limeback, H., Meyer, F., Enax, J. (2023): Tooth Whitening with Hydroxyapatite: A Systematic Review, Dent J, 12; 11(2):50.
- Fandrich, P., Stammler, F. J., Enax, J. et al. (2026): In vitro study on the neutralization potential of particulate hydroxyapatite in erosive acids. BDJ Open 12:25.
- Limeback, H., Enax, J. & Meyer, F. (2021): Biomimetic hydroxyapatite and caries prevention: a systematic review and meta-analysis. Can J Dent Hyg.; 55(3):148–159.
- O´Hagan-Wong, K, Enax, J., Meyer, F., Ganss, B. (2021): The use of hydroxyapatite toothpaste to prevent dental caries. Odontology Volume 110, pages 223–230
- Amaechi, B. T., AbdulAzees, P. A., Alshareif, D. O., Shehata, M. A., et al (2019): Comparative efficacy of a hydroxyapatite and a fluoride toothpaste for prevention and remineralization of dental caries in children. BDJ Open 5, 18
- Amaechi, B.T., AbdulAzees, P.A., Okoye, L.O. et al. (2020) Comparison of hydroxyapatite and fluoride oral care gels for remineralization of initial caries: a pH-cycling study. BDJ Open 6, 98-159
- Meyer, F., Enax, J., Simader, B. (2019) Können wir dank Mundspülungen auf das Zähneputzen verzichten? Dental Tribune 6, 18-19
- Paszynska, E. et al. (2021): Impact of a toothpaste with microcrystalline hydroxyapatite on the occurrence of early childhood caries: a 1-year randomized clinical trial. Scientific reports 11, 2650




